Was kostet eine Elektroroller-Versicherung?

28.06.2019 13:10

Versicherungskennzeichen

Stichtag 1. März

Jedes Jahr aufs Neue ist für die Besitzer von Elektrorollern der 1.März ein wichtiger Termin. Die Versicherungskennzeichen müssen nämlich spätestens an diesem Tag erneuert werden. Erkennbar ist dies an einer jährlich wechselnden Farbe der Kennzeichen. War es letztes Jahr noch blau, ist es seit 1.3.2019 grün. Anders als bei einem Auto erlischt die Versicherung automatisch einen Tag vor dem 1.3. eines Jahres und verlängert sich nicht automatisch. Alles, was man zur Zulassung benötigt, sind die Fahrzeugpapiere, die mit dem Roller ausgeliefert wurden.

Versicherungsmarkt

Auf dem Versicherungsmarkt tummeln sich jede Menge Anbieter mit den unterschiedlichsten Tarifen. Pflicht ist das Versicherungskennzeichen für Mofas bis 25 km/h und Roller bis 50 km/h Höchstgeschwindigkeit. Die Versicherung umfasst mindestens die Haftpflicht, manche Versicherungsunternehmen bieten auf Wunsch auch Teil- und Vollkasko an. Die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung stellt den Inhaber frei von möglichen Schadenersatzansprüchen Dritter.

Tarife

Da sich die Tarife der einzelnen Versicherungsanbieter zum Teil sehr stark unterscheiden, kann man durch einen Vergleich eventuell so einiges sparen. Wie bei Autoversicherungen üblich, gilt auch bei den Rollerversicherungen: je älter, desto preisgünstiger. Meist unterscheidet man zwischen 15-22 Jahre und ab 23 Jahre. Ferner sinkt die Prämie, je später man im Zeitraum zwischen dem 1.3. und dem 28.2. des Folgejahres seinen Roller versichert.

Elektro-Kasko

Es gibt keine gesetzliche Pflicht für den Abschluss einer Teilkaskoversicherung. Es gibt sie mit und ohne Selbstbeteiligung in unterschiedlicher Höhe. Die Versicherung deckt in der Regel folgende Schäden ab: Diebstahl, Wildschäden und Glasbruch, sowie Schäden durch Blitz, Feuer, Hagel und Sturm, sowie Schäden durch Kurzschluss in der Fahrzeug-Elektrik. Es gibt mittlerweile sogar Versicherungsanbieter, die eine spezielle Elektro-Kasko anbieten. Dabei wird der Akku mitversichert, der je nach Größe und Anbieter schnell bis zu 1.500 Euro kosten kann.

Die Haftpflicht-Preise beginnen bei rund 40 Euro pro Jahr. Teilkasko bei ca. 70 Euro.

Foto: wikimedia / Thorsten Schmidt


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